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Liebe Freiwillige / Interessenten!
Sie haben Interesse sich ehrenamtlich zu engagieren? Oder haben Sie sich sogar schon entschieden, Ihr Engagement für andere Menschen oder eine sinnvolle Aufgabe einzusetzen.
Die Mitarbeit von Freiwilligen ist für zahlreiche Vereine, Initiativen und Organisationen von unschätzbarer Bedeutung. Aber auch für Sie soll Ihr Engagement eine bereichernde Erfahrung sein. Um Ih-nen dabei zu helfen, haben wir für Sie einige Tipps zusammenges-tellt, die Sie dabei unterstützen, Ihre Rolle sowie Ihre Rechte und Pflichten als Freiwillige/r zu klären.
1. Grundsatz: Formulieren Sie selbstbewusst Ihre Wünsche und Vorstellungen gegenüber der Einrichtung als Ihrem Kooperations-partner. Neben der Unterstützung und Hilfeleistung für andere soll die freiwillige Tätigkeit Ihre Wünsche und Vorstellungen erfüllen.
2. Besuchen Sie die Einrichtung, bevor Sie für eine Tätigkeit fest zusagen. Lassen Sie sich Zeit, das Arbeitsfeld, das Kollegenteam und das Arbeitsklima kennen zu lernen. Vereinbaren Sie eine „Schnupperphase“, z.B. über 4 Wochen, um die Zusammenarbeit auszuprobieren.
3. Lassen Sie sich die „Philosophie der Einrichtung“ erklären d.h. welche Ziele hat sich die Einrichtung gestellt und wie will sie diese erreichen. Überlegen Sie ob und wie Sie sich darin integrieren können.
4. Achten Sie bei der Wahl der Tätigkeit darauf, ob Sie sich damit wohlfühlen. Seien Sie ehrlich mit sich selbst und gegenüber der Einrichtung.
5. Überlegen Sie sich vorab, wie viel Zeit Sie für die freiwillige Mitarbeit investieren wollen. Unser Tipp: Beginnen Sie lieber mit weniger Stunden, die Sie nach einer Weile erhöhen können.
6. Fragen Sie die Einrichtung nach einer konkreten Aufgabenbe-schreibung, die, wenn möglich, schriftlich festgehalten wird. Das erleichtert gemeinsame Gespräche mit der Einrichtung und ver- hindert Missverständnisse.
7. Stellen Sie sicher, dass es eine feste Ansprechpartnerin für Sie gibt, die/der Sie in das Aufgabenfeld einführt und zuverlässig begleitet. Überprüfen Sie gelegentlich, ob die Begleitung auch tatsächlich gewährleistet wird.
8. Vereinbaren Sie regelmäßig Gespräche zwischen Ihnen und Ihrem Ansprechpartner, um sich über die Anforderungen, das Arbeitsklima, die Zufriedenheit etc. auszutauschen.
9. Fragen Sie nach der Möglichkeit einer Aufwandsentschädigung, besonders wenn bei Ihrer Tätigkeit Fahrtkosten, Telefonkosten o.ä. anfallen.
10. Fragen Sie nach Weiterbildungs- oder Fortbildungsmöglichkeiten, sofern Sie daran interessiert sind.
11. Lassen Sie sich Ihr freiwilliges Engagement schriftlich bestätigen. Für Ihren beruflichen Werdegang kann es sinnvoll sein, die Art, Dauer und den Ort der freiwilligen Tätigkeit als Qualifizierung nachzuweisen.
12. Seien Sie auch gegenüber der Einrichtung fair. Halten Sie Ab-sprachen und Vereinbarungen ein, z.B. Bescheid zu geben, wenn Sie einmal keine Zeit haben.
13. Vergewissern Sie sich, dass Sie bei Ihrer ehrenamtlichen Tätig-keit durch eine Unfall- und eine Haftpflichtversicherung abgesi-chert sind.
Wenn Sie Fragen oder Probleme haben, können Sie sich jederzeit an uns wenden, wir sind für Sie da!

